Sonntag, 2. September 2007

Sonntag - Teil 2

Warum heißt ihr Scad? - Teil 2
Schando war nun im Begriff sein komplettes Leben mit einer einzigen Tat zu verändern. Er wußte, dass sein geliebter Bruder es nicht verstehen würde und so schlich er sich heimlich und unbemerkt das Dock entlang
Da vor ihm lag sie, die MS Erkenschwick, noch vor zwei Stunden hatte er den Laderaum mit Tonnen von Raubkopien beladen, doch erst jetzt sah er, dass dieses Boot für ihn der Ausweg aus seinem verschandelten, unwirklichem Leben seine könnte. Der Kapitän, so wusste Schando, war noch oben im Dorf und vergnügte sich sich in der hiesigen Spelunke mit einem leichten Mädchen. Erst in 40 Minuten sollte die MS Erkenschwick den Anker heben und auslaufen. Noch genug Zeit, dache sich Schando. Müde, doch zielstrebig und unerschrocken ging er über die mit Algen übersäte Planke. Die Männer an Bord wunderten sich nicht über den jungen, dreckigen Neuling, sie waren es von Kapitän Zerrwanst gewöhnt das er die Mannschaft noch kurz vor der Abfahrt aufstockt.
Schando konnte so ohne großes Aufsehen in den Frachtraum gehen und sich dort zwischen zwei Kisten verkriechen. Über ihm entdeckte er eine undichte Wasserleitung die ihm mit der nötigen Flüssigkeit versorgen würde und zu Essen gäbe es eben nur Ratten und ab und zu einen kleinen Schiffs-Emu. So könnte er die Überfahrt nach Finnland ohne weiteres überstehen. Zuversichtlich und im Gedanken an die neue Welt überkam ihn die Müdigkeit.

Das Aufheulen der Schiffsmotoren weckte ihn unsanft auf. Nach kurzer Zeit wusste er wieder wo er war. Um ihn war es jetzt, wo die Lampen im Frachtraum ausgeschaltet wurden, sehr dunkel. Nur ein kleines, trübes Bullauge schenkte seinem Versteck ein wenig Licht. Durch das konnte er jetzt den Dock erkennen, der sich langsam entfernte. Sein Bruderherz Rando war gerade damit beschäftigt einen alten Mann, der sich in den Hafen verliebt hatte, auszurauben.
Er hatte noch nichts von Schandos Verschwinden bemerkt, was nicht ungewöhnlich ist denn er war in seinem Element.
In teifer Anerkennung für die Taten seines großherzigen Bruder Rando sah der kleine feiste Schando die Docks und den Hafen, wo er so oft ins Wasser und hinter die Fischstände Groß gemacht hatte, hinterm Horizont verschwinden. Auf ihn wartete nun die Reise seines Lebens...

Auf Grund der indischen und finnischen Feiertage kam unser schlecht bezahltes Expertenteam in den letzten Tagen kaum zum Entziffern der stark beschädigten Papyrus-Rollen.
Wir haben ihnen mit Prügeln gedroht, aber diese Burschen sind ziemlich zäh. Sobald mehr Material verfügbar ist erfahrt ihr es als erstes hier.

wichtiger Hinweis:
Diese alte Legende wurde, als es noch kein Papier gab, mündlich von einer Generation zur nächsten getragen. Widersprüche und logische Fehler dienen der Unterhaltung und sexuellen Erregung.
Das gleiche gilt für Rechtschreib -und grammatikalische Fehler.

Da wir unsere fachkundigen Übersetzer nicht bezahlen können geschweige denn wollen, bitten wir wenigstens um die milde Gabe eines Kommentars eurerseits.

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